Unfallversicherung im Ausland

Was ist eine private Unfallversicherung (UV)?

Diese deckt die finanziellen Folgen, die aus Unfällen resultieren, ab. Im Gegensatz zu der gesetzlichen UV greift die Versicherung rund um die Uhr und in den meisten Fällen weltweit. In der Freizeit, im Hausbereich oder beim Sport, Sie sind geschützt.
Da nur etwa jede zehnte Berufsunfähigkeit aus einem Unfall resultiert, ist die private UV kein Ersatz für eine Berufsunfähigkeitsversicherung, aber eine gute Absicherung gegen finanzielle Folgen eines Unfalls. Daher ist die UV auch um einiges günstiger. Die billigsten Policen gibt es bereits für circa 10 Euro monatlich.
Die wichtigsten Bestandteile einer Unfallversicherung sind die Invaliditätsleistung als Einmalzahlung und die Unfallrente, die ab einer Invalidität von circa 50 % eine lebenslange Rente gewährt. Die verschiedenen Versicherungen weichen stark voneinander ab und auf eine intensive Beschäftigung mit dem Thema vor Abschluss kann nicht verzichtet werden.
Die Einmalzahlung orientiert sich am Grad der Invalidität. Bei Abschluss des Vertrages wird festgelegt, welche Invalidität welchen Invaliditätsgrad zur Folge hat.
Bei linearen Verträgen gestaltet sich die Auszahlung wie folgt. Ist die Grundsumme 100.000 Euro, dann erhält der Versicherungsnehmer bei einer Invalidität von 70% eine Einmalzahlung von 70.000 Euro.
Wird eine Progression vereinbart, dann erhält der Versicherte ab einem bestimmten Invaliditätsgrad überproportional mehr Geld, als ihm laut Versicherungssumme zusteht.
Bei einer Grundsumme von 100.000 Euro und einem Progressionstarif von 350% erhalten Sie bei Vollinvalidität die Summe von 350.000 Euro ausgezahlt. Aber Vorsicht bei diesen Modellen. Eine Vollinvalidität wird in ganz wenigen Fällen bescheinigt, oft zahlen sich die höheren Beitragszahlungen nicht aus.